Zwei starke Wettkampftage von den LAV Minis

Zwei Wochenende ganz im Sinne der KiLa. Am 29.08.2026 konnten der LAV Kassel schon zum zweiten Mal in Folge ein eigenes KiLa-Sportfest auf heimischen Paltz ausrichten. Für viele Kinder war es die Generalprobe für die am 05.09.2026 terminierten Kreismeisterschaften auf der Buchenaukampfbahn.

Viele neue Gesichter konnten wir im Training und auf der Wettkampfbühne begrüßen. Gemeinsam wurde für Punkte und Rekorde gelaufen, gesprungen und gestoßen. 

Am 29.08.2026 gingen für den LAV Kassel zwei Teams an den Start. Die zwei U10er-Teams mussten über den Wettkampfverlauf hin vier Disziplinen meistern. Besonders, es gab gleich zwei Sprungstationen. Zum einen den Zonenweitsprung, wobei jedes Kind immer vier Versuche hatte. Die drei besten Sprünge gingen in die Wertung ein. Des Weiteren musste bei der Weitsprungstaffel innerhalb von 3min möglichst viele gute Zonen ersprungen werden. Im Bereich Wurf hatten alle Kinder vier Versuche, um einen Schlagball möglichst weit zu werfen und über entsprechend gezählte Zonen viele Punkte fürs Team zu sammeln. Bei der vierten Disziplin (30m-Hindernis-Sprint) war wiederum eine Kombination aus Schnelligkeit, Koordination und Geschicklichkeit gefordert. Hier mussten innerhalb von drei Minuten möglichst viele Hindernisse überlaufen werden.

Für die U10 (Jahrgang 2017/2018) gingen folgende LAV Mädchen und Jungen an den Start:

Elina Raiswich, Meron Dirar, Ryan Bieker, Elias Dirar, Sophia Ruppel, Lisa Ruppel, Ida Wendel, Friederike Linke, Adea Aliu, Greta Bade, Evelina Beckel, Lara Brünig, Miko Diedrich und Kian Gerth.

Die zwei U10 Team konnte sich auf heimischen Boden den Bronze- und Silberrang erkämpfen, tolle Leistung. Danke geht auch an die tolle Unterstützung der LAV Gemeinschaft, welche sich beim Verkauf und der Betreuung der Stationen tatkräftig gezeigt hat.

 

 

Uuuuund weiter ging es nur eine Woche später auf der Buchenaukampfbahn mit einer absolut überwältigenden Beteiligung. 19 U8 & U10er Teams gingen bei sonnigen Temperaturen an den Start.

Für die zwei U10 (Jahrgang 2017/2018) gingen folgende LAV Mädchen und Jungen an den Start:

Elina Raiswich, Noah Brauns, Meron Dirar, Ryan Bieker, Elias Dirar, Sophia Ruppel, Lisa Ruppel, Adea Aliu, Evelina Beckel, Miko Diedrich, Karl Heidrich, Laura Bernhard, Marlena Klimke und Kian Gerth.

Für den LAV Kassel gingen gleich zwei Teams an den Start. Die zwei U10er-Teams mussten über den Wettkampfverlauf hin vier Disziplinen meistern. Zum einen den Zonenweitsprung, wobei jedes Kind immer vier Versuche hatte. Die drei besten Sprünge gingen in die Wertung ein. Des Weiteren musste im Bereich Sprint eine 30m lange Strecke in zwei Durchgängen und aus verschiedenen Startpositionen möglichst schnell absolviert werden. Im Bereich Wurf hatten alle Kinder vier Versuche, um einen Schlagball möglichst weit zu werfen und über entsprechend gezählte Zonen viele Punkte fürs Team zu sammeln. Bei der vierten Disziplin (30m-Hindernis-Sprint) war wiederum eine Kombination aus Schnelligkeit, Koordination und Geschicklichkeit gefordert. Hier mussten innerhalb von drei Minuten möglichst viele Hindernisse überlaufen werden.

Eine starke Konkurrenz mit insgesamt 11 Teams stellte sich den LAV-Teams entgegen. Für ein U10er-Kinder war es sogar Wettkampfpremiere. Es wurde um jeden Meter, Punkt und jede Sekunde gekämpft. Die Siegerehrung stand an und die Spannung war förmlich greifbar. Die LAV Renner konnten einen tollen 10. Platz erkämpfen. Uuuuund dann war es soweit, das zweite LAV-Team wurde bei Platz 2 aufgerufen und somit stand fest der Silberrang geht an den LAV Kassel. Grandiose Leistung!!!! Am Ende des sportlichen Tages gingen alle Kinder glücklich, mit einer Urkunde und einer Medaille im Gepäck nach Hause.

Für das U8er-Team (Jahrgang 2019-2022) gingen folgende LAV Mädchen und Jungen an den Start: Lara Brünig, Emma Rust, Sophie Taschner, Sophia Brünig, Leana Atik, Amelie Chiteishvili und Jano Diedrich. Für vier Kinder war es sogar der erste Wettkampf in ihrem Leben. Die Jüngste war sogar Jahrgang 2022, seeehhhr mutig!

Das U8er-Teams musste über den Wettkampfverlauf hin vier Disziplinen meistern. Zum einen den Zielweitsprung. Hier musste in einen Reifen gesprungen werden, welches nach jedem Durchgang 25cm weiter weggeschoben wurde. Wurde die Weite geschafft, ging es direkt zur nächsten höheren Weite. Wurde die Weite nicht geschafft, hatten die Kinder einen weiteren Hoffnungsversuch und schieden nur bei erneutem Misserfolg aus. Im Bereich Wurf hatten alle Kinder vier Versuche, um einen Schlagball möglichst weit zu werfen und über entsprechend gezählte Zonen viele Punkte fürs Team zu sammeln. Im Bereich Sprint mussten zwei Sprints aus zwei verschiedenen Startlagen absolviert werden. Bei der vierten Disziplin (30m-Hindernis-Sprint) war wiederum eine Kombination aus Schnelligkeit, Koordination und Geschicklichkeit gefordert. Hier mussten innerhalb von drei Minuten möglichst viele Hindernisse überlaufen werden.

Eine starke Konkurrenz mit insgesamt acht Teams stellte sich dem LAV-Team entgegen. Es wurde um jede Zone, jeden Punkt und jede Sekunde gekämpft. Schlussendlich konnten sich die LAV-Minis einen guten 6. Platz erkämpfen, Glückwunsch. Am Ende des sportlichen Tages gingen alle Kinder glücklich, mit einer Urkunde und einer Medaille im Gepäck nach Hause.

Der LAV Kassel hat sich fest vorgenommen an den Erfolg anzuknüpfen. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten Wettkämpfe.

Gute Trainingsleistungen zahlen sich im Wettkampf immer aus.

Sportliche Grüße

Euer LAV-Trainerteam

LAV Mehrkämpfer in prächtiger Form – Ella Becker DM Vierte im Siebenkampf

Herausragende Leistungen erzielten die LAV-Mehrkämpfer. Ricardo Apostel (MU20, Zehnkampf) und Ella Becker (W15, Siebenkampf) gelangen die Qualifikationen für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Hannover.

Ricardo übertraf mit der Qualikikation beim Mehrkampfmeeting in Filderstadt (6066 Punte) erstmals die 6000-Punkte-Marke im Zehnkampf. Bereits zuvor gewann der vielseitige Athlet aus Wellerode den Landesmeistertitel im schönen Kasseler Auestadion. Gleiches gelang Ella Becker. Mit 3616 Punkten wurde die 15-jährige 800m-Spezialistin Hessische Meisterin im Siebenkampf. 

Ella Becker (1), Leni Fuhrmann (5) und Marie Rudewig (11) erreichten in der Siebenkampf-Teamwertung auf den heimischen Trainingsanlagen den Hessische Vizemeistertitel.

Der vielleicht wertvollste Hessische Meistertitel gelang Ella Becker im Blockmehrkampf Lauf (2784 Punkte) in Stadtallendorf. Hier übertraf Ella sogar den Nordhessischen Rekord der früheren LAV-Athletin Carolin Friedrich. Als Hessische Meisterin wird Ella 2026 auch im Viekampf geführt.

Erfolg macht hungrig. Den Beweis dafür erbrachte Ella bei den Deutschen Siebenkampf-Meisterschaften in Hannover. Top vorbereitet reiste die vielseitige Athletin mit der 30-besten-Vorleistung in die Niedersächsische Landeshauptstadt. Am Ende stand mit dem vierten Platz eine kaum erwartete Verbesserung auf 3752 Punkte in den Ergebnislisten. 13,13sec (100m), 5,19m (Weit9, 10,45m (Kugel), 1,49m (Hoch), 12,52m (80m Hürden), 29,96m (Speer), 2:20,93min (800m) waren das Ergebnis fehlerfreier Leistungssteigerungen über zwei Wettkampftage. Gerade 23 Punkte trennten die Laufspezialistin aus Vellmar vom Podium der Mehrkampfspezialistinnen, die sich den Namen Ella Becker gut merken werden. 

Ricardo Apostel beendete die nationale Meisterschaft im Zehnkampf, als jünster Teilnehmer der MU20, auf dem Platz 24 (5756 Punkte). Die besten Leistungen erbrachte Ricardo im Hochsprung (1,89m), im Stabhochsprung (4,00m) und im Speerwerfen (48,76m).

 

Starke Leistungen bei den U12-NHM in Bebra

Bei den Nordhessischen Mehrkampfmeisterschaften der U12 in Bebra gingen am Wochenende auch drei Nachwuchsathleten des LAV Kassel an den Start. Für unsere jungen Sportlerinnen und Sportler war der Wettkampf eine gute Gelegenheit, sich mit starker Konkurrenz zu messen und wichtige Wettkampferfahrungen zu sammeln.

Lean Seibeck erkämpft sich Platz drei

Besonders erfolgreich war Lean Seibeck (M11). In einem stark besetzten Teilnehmerfeld bewies er über den gesamten Wettkampf hinweg Nervenstärke und sicherte sich mit 1.242 Punkten einen starken dritten Platz.

Dabei sammelte Lean in allen vier Disziplinen fleißig Punkte:

  • 50 Meter: 8,73 Sekunden
  • Weitsprung: 3,79 Meter
  • Ballwurf: 32,00 Meter
  • Hochsprung: 1,24 Meter

Auch wenn Lean während des Wettkampfs nicht immer zufrieden mit seinen eigenen Leistungen war, ließ er sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Statt sich von einzelnen Ergebnissen beeinflussen zu lassen, blieb er konzentriert und zeigte über den gesamten Mehrkampf hinweg konstant gute Leistungen.

Diese Konstanz zahlte sich am Ende aus: Mit 1.242 Punkten durfte Lean verdient das Podium besteigen. Ein schöner Erfolg, der einmal mehr zeigt, dass bei einem Mehrkampf nicht nur einzelne Bestleistungen zählen, sondern vor allem auch Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, über mehrere Disziplinen hinweg konzentriert zu bleiben.

Belinay mit starker Premiere im Mehrkampf

Für Belinay Kalayci (W10) war der Wettkampf eine besondere Premiere: Sie trat erstmals bei einer Mehrkampfmeisterschaft an und zeigte dabei über weite Strecken einen überzeugenden Wettkampf.

Mit 1.020 Punkten lag Belinay lange Zeit auf einem der ersten acht Plätze und hielt sich damit mitten im Feld der starken Konkurrenz.

Ihre Leistungen im Überblick:

  • 50 Meter: 8,96 Sekunden
  • Weitsprung: 3,27 Meter
  • Ballwurf (50 g): 17,00 Meter
  • Hochsprung: 0,96 Meter

Besonders im Weitsprung blieb Belinay mit 3,27 Metern zwar knapp hinter ihrer persönlichen Bestleistung und Saisonbestleistung zurück – genauer gesagt fehlten rund 13 Zentimeter. Mit 17,00 Metern im Ballwurf zeigte sie anschließend eine solide Leistung.

In der letzten Disziplin, dem Ballwurf, rutschte Belinay schließlich noch auf den 9. Platz zurück. Trotzdem darf sie mit ihrem ersten Mehrkampf durchaus zufrieden sein. Über einen langen Teil des Wettkampfes behauptete sie sich im vorderen Feld und sammelte wertvolle Erfahrungen, die ihr bei den nächsten Wettkämpfen zugutekommen werden.

Gute Erfahrungen und ein Podiumsplatz

Während Lean sich über einen starken dritten Platz freuen durfte, sammelte Belinay bei ihrer Mehrkampfpremiere wichtige Wettkampferfahrung. Beide zeigten, dass sie sich auch in einem starken Teilnehmerfeld behaupten können.

Konstantin, der ebenfalls für den LAV Kassel vorgesehen war, musste den Wettkampf leider verletzungsbedingt absagen. Wir wünschen ihm gute und schnelle Genesung!

Herzlichen Glückwunsch an Lean und Belinay zu ihren Leistungen und ein großes Dankeschön an alle Trainerinnen und Trainer, die unseren Nachwuchs bei den Wettkämpfen begleiten und unterstützen.

 

U14-NHM in Bad Wildungen: Zwischen Meistertitel und kämpferischen Momenten

Am Samstag, den 22. August, trafen sich die nordhessischen Athletinnen und Athleten der U14 in Bad Wildungen zu den Nordhessischen Meisterschaften im Vierkampf und über die Langstrecke.

Nach einer erfolgreichen ersten Saisonhälfte und der Sommerpause lief der Wettkampf für unsere LAV-Athletinnen und -Athleten diesmal nicht ganz so rund wie gewohnt. Ob es an der unterbrochenen Wettkampfroutine, dem späten Ende der Sommerferien oder am wechselhaften Wetter lag, sei dahingestellt. Fest stand am Ende des Tages: So richtig zufrieden und glücklich trat niemand die Heimreise nach Kassel an. Auch der Eiswagen, der bei Wettkämpfen in Bad Wildungen inzwischen fast schon zum festen Bestandteil gehört, konnte daran nur bedingt etwas ändern.

Amelie Sophia Jordan – ein Wettkampf, der mehr erzählt als das Ergebnis

Amelie Sophia Jordan belegte mit 1.518 Punkten den fünften Platz im Vierkampf.

Dabei begann der Wettkampf für Amelie nicht so, wie sie es sich vorgestellt hatte. Im Weitsprung kam sie auf 3,80 Meter – eine solide Weite, die allerdings deutlich hinter ihrem eigenen Können und ihren Erwartungen zurückblieb. Gerade weil der Weitsprung in den vergangenen Wettkämpfen nicht immer leicht für sie war, entstand offenbar zusätzlicher Druck. Der anschließende Sprint verlief entsprechend ebenfalls nicht so befreit, wie man es von Amelie gewohnt ist. Über die 75 Meter blieb die sonst so verlässliche Sprinterin bei 11,63 Sekunden und war mit ihrer Leistung verständlicherweise nicht zufrieden.

Im Ballwurf konnte Amelie mit 27,50 Metern wieder etwas Boden gutmachen. Emotional brachte ihr die Leistung jedoch nicht die erhoffte Entlastung – und so wurde der abschließende Hochsprung zum eigentlichen Krimi des Tages.

Mit einer Einstiegshöhe von 1,20 Metern kämpfte Amelie sich von Versuch zu Versuch. Jede Höhe gelang ihr zunächst erst im dritten Versuch. Die Anspannung war deutlich zu spüren, kurz vor dem Abbruch flossen sogar Tränen. Doch Amelie blieb dran.

Am Ende übersprang sie 1,28 Meter und sicherte sich damit den fünften Platz in der Gesamtwertung.

Wer die vergangenen Monate und Amelies Entwicklung verfolgt hat – unter anderem mit dem fulminanten vierten Platz bei den Hessischen Mehrkampfmeisterschaften – weiß, dass dieser Wettkampf für sie persönlich nicht der erhoffte Erfolg war. Und trotzdem verdient gerade dieser Tag eine besondere Erwähnung.

Denn Amelie zeigte etwas, das sich in keiner Ergebnisliste messen lässt: Sie kämpfte sich durch einen Wettkampf, der ihr mental alles abverlangte. Sie stellte sich ihrer Enttäuschung, ihrer Angst und dem eigenen Anspruch und machte trotzdem weiter.

Genau solche Momente machen Leichtathletik aus: der stete Kampf gegen die eigenen Grenzen, manchmal auch gegen die eigene Angst. Nicht immer sind es persönliche Bestleistungen oder Podiumsplätze, die von einem Wettkampftag bleiben. Manchmal ist es die Erkenntnis, trotz aller Schwierigkeiten weitergemacht zu haben.

Und genau darauf darf Amelie an diesem Tag stolz sein.

Elira Cunmuljaj holt sich den nächsten Titel

Deutlich erfolgreicher verlief der Vierkampf für Elira Cunmuljaj. Mit 1.646 Punkten sicherte sie sich den nächsten nordhessischen Meistertitel – und das mit gerade einmal vier Punkten Vorsprung auf die Zweitplatzierte.

Elira startete mit 4,38 Metern im Weitsprung solide in den Wettkampf. Ohne die bei Mehrkämpfen sonst übliche längere Pause ging es direkt mit dem 75-Meter-Sprint weiter. In 11,07 Sekunden blieb sie diesmal zwar knapp über ihren sonst gewohnten Zeiten unter 11 Sekunden, sammelte aber weiterhin wichtige Punkte.

Im anschließenden Ballwurf erzielte Elira 31,50 Meter und konnte damit in der Gesamtwertung weiter punkten.

Zum Abschluss ging es in den Hochsprung. Was zunächst sehr souverän aussah und mit viel Platz über der Latte begann, endete etwas überraschend bereits bei 1,24 Metern. Vielleicht war zu diesem Zeitpunkt auch schon der zweite Wettkampf des Tages – die 2.000 Meter – im Hinterkopf.

Am Ende reichte es dennoch für den knappen und verdienten Sieg in der Gesamtwertung. Mit vier Punkten Vorsprung darf Elira sich erneut Nordhessische Meisterin nennen.

2.000 Meter direkt hinterher

Damit war Eliras Wettkampftag allerdings noch lange nicht beendet. Während viele ihrer Konkurrentinnen über 2.000 Meter frisch und erholt an den Start gingen, hatte Elira bereits einen kompletten Vierkampf in den Beinen.

Als eigentlich so starke Läuferin musste sie dieser Belastung diesmal Tribut zollen. Aufgeben war jedoch keine Option: Elira lief gegen die zunehmende Erschöpfung an und absolvierte die 2.000 Meter in 8:14,08 Minuten. Damit belegte sie den sechsten Platz.

Auch wenn die Zeit nicht ihren sonstigen Leistungen entsprach, verdient allein die Tatsache Respekt, dass Elira nach dem Vierkampf noch einmal über die lange Strecke antrat und sich bis ins Ziel kämpfte.

Moritz Winter auf Platz drei

Über die 2.000 Meter ging auch Moritz Winter (M13) an den Start. Er lief in 8:16,33 Minuten auf den dritten Platz.

Mit seiner Zeit blieb Moritz allerdings deutlich hinter seiner persönlichen Bestleistung zurück und war entsprechend nicht zufrieden mit seinem Lauf. Der dritte Platz bei den Nordhessischen Meisterschaften zeigt dennoch, dass er sich auch an einem für ihn nicht optimalen Tag im vorderen Feld behaupten konnte.

Nicht jeder Wettkampf läuft nach Plan

Nicht jeder Wettkampftag bringt persönliche Bestleistungen, Medaillen oder die Ergebnisse, die man sich vorher vorgenommen hat. Gerade im Mehrkampf entscheidet sich vieles nicht nur in einer einzelnen Disziplin, sondern auch im Kopf.

Der Wettkampf in Bad Wildungen hat deshalb beides gezeigt: mit Elira eine Athletin, die trotz enger Konkurrenz den nächsten Titel holte, und mit Amelie eine Athletin, die an diesem Tag vor allem mental über sich hinauswachsen musste.

Beides gehört zur Leichtathletik dazu.

Michal Biernat meldete sich kurzfristig in Absprache mit seinem Trainer Jonathan Pflüger aufgrund einer geplanten Belastungssteuerung vom Wettkampf ab.

Für unsere Athletinnen und Athleten geht es nun darum, die Erfahrungen aus Bad Wildungen mitzunehmen, die Akkus wieder aufzuladen und die nächsten Wettkämpfe mit neuer Energie anzugehen.

 

Sommerfest des LAV Kassel: Gemeinsam auf dem Werferplatz

Am Freitag, den 21. August, wurde unser Werferplatz hinter dem Aue-Stadion einmal mehr zu dem, was er für uns längst ist: ein echter Treffpunkt für den gesamten LAV Kassel.

Ab 16 Uhr kamen rund 80 Vereinsmitglieder, Familien und Freunde zusammen. Vertreten waren unsere Trainingsgruppen aus der Kinderleichtathletik (KiLa) und dem Leistungssport ebenso wie die verschiedenen Abteilungen und unsere Masters. Einige unserer Masters konnten diesmal allerdings nicht dabei sein – sie vertreten den LAV Kassel aktuell bei der Weltmeisterschaft in Südkorea. Auch von hier aus drücken wir ihnen natürlich die Daumen!

Bei bestem Sommerwetter stand vor allem eines im Mittelpunkt: gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen. Bei Musik, guter Stimmung und vielen Gesprächen wurde gelacht, gegessen und natürlich auch ein bisschen sportlich miteinander gewetteifert. Das traditionelle Wikinger-Schach-Turnier sorgte dabei für den nötigen Ehrgeiz und viel Spaß.

Ein besonderes Highlight war die Speerwurf-Session für Jung und Alt. Unter Anleitung unserer Trainer konnten sich auch diejenigen einmal am Speer versuchen, die sonst nicht auf dem Sportplatz aktiv sind. So wurde aus dem Trainingsplatz kurzerhand eine kleine gemeinsame Entdeckungsreise in eine der klassischen Leichtathletik Disziplinen – mit viel Freude am Ausprobieren und natürlich dem einen oder anderen sehenswerten Wurf.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt: Der Verein und seine Mitglieder kümmerten sich um das Grillen und das Buffet. Ein besonderer Dank geht dabei an unsere Eltern, die mit tollen Salaten und selbst gebackenem Kuchen für eine großartige Ergänzung gesorgt haben. Und natürlich gilt unser Dank auch allen Helferinnen und Helfern, die bei der Vorbereitung, Organisation und am Grill mit angepackt haben – allen voran unseren Trainerinnen und Trainern, die nicht nur sportlich für uns da sind, sondern auch bei solchen Veranstaltungen tatkräftig unterstützen.

Ein Fest wie dieses zeigt einmal mehr, was unseren Verein ausmacht: Bei uns treffen Kinder, Jugendliche, Aktive, Masters, Familien und verschiedene Trainings- und Leistungsgruppen aufeinander. Jeder bringt etwas anderes mit – und genau daraus entsteht diese besondere, familiäre Atmosphäre.

Dass wir unser Sommerfest auf unserem Werferplatz feiern konnten, ist dabei keine Selbstverständlichkeit. Deshalb möchten wir uns ganz herzlich bei der Stadt Kassel und den Platzwarten bedanken, die uns die Nutzung des Platzes ermöglicht und damit diesen gemeinsamen Vereinsabend unterstützt haben.

Am Ende waren es vor allem die vielen Gespräche, das gemeinsame Lachen und die unkomplizierte Zeit miteinander, die diesen Abend ausgemacht haben. Ein schöner Sommerabend, der gezeigt hat: Der LAV Kassel ist nicht nur ein Ort zum Trainieren und für Wettkämpfe – er ist eine Gemeinschaft.

Nordhessische Jugendmeisterschaften U16/U14

Drei Titel und zahlreiche Bestleistungen für den LAV Kassel in Bad Sooden-Allendorf

Bei den Nordhessischen Jugendmeisterschaften der Altersklassen U16 und U14 am 20. Juni 2026 im Eilse-Stadion in Bad Sooden-Allendorf präsentierten sich die Nachwuchsathletinnen des LAV Kassel in hervorragender Form. Besonders Elira Cunmuljaj (W12) überzeugte mit drei Medaillen und zwei Meistertiteln.

Über 75 Meter dominierte Elira bereits den Vorlauf und qualifizierte sich mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 10,81 Sekunden als Schnellste des gesamten Teilnehmerfeldes für das Finale. Dort musste sie sich trotz starker 10,92 Sekunden nur knapp Hanna Marie Wrzol (TSV Korbach) geschlagen geben und gewann die Silbermedaille.

Für ihren ersten Titel sorgte Elira über 800 Meter. In 2:40,23 Minuten ließ sie der Konkurrenz keine Chance und gewann mit deutlichem Vorsprung. Mehr als 20 Sekunden trennten sie am Ende von den folgenden Athletinnen.

Auch über die 60 Meter Hürden zeigte sie ihre Klasse. Mit persönlicher Bestleistung von 10,88 Sekunden setzte sie sich in einem spannenden Rennen über die letzten beiden Hürden entscheidend ab und sicherte sich ihren zweiten Meistertitel des Tages.

Im Hochsprung belegte Elira mit übersprungenen 1,37 Metern Rang drei. Aufgrund der höheren Anzahl an Fehlversuchen musste sie sich im Kampf um Platz zwei knapp geschlagen geben. Im Weitsprung gelang ihr mit 4,43 Metern eine weitere persönliche Bestleistung. Damit verbesserte sie ihre bisherige Bestmarke deutlich und gewann die Silbermedaille.

Auch Marie Rudewig (W15) zeigte starke Leistungen. Über 800 Meter erreichte sie in 2:47,94 Minuten den dritten Platz. Besonders bemerkenswert war die Dichte an der Spitze, denn die drei Erstplatzierten lagen innerhalb von weniger als einer Sekunde. Über 80 Meter Hürden stellte Marie mit 14,44 Sekunden ebenfalls eine persönliche Bestleistung auf und gewann Bronze. Im Weitsprung belegte sie mit 4,21 Metern Rang sieben.

Mit zwei Meistertiteln, mehreren Podestplätzen und zahlreichen persönlichen Bestleistungen war es ein äußerst erfolgreicher Wettkampftag für die Nachwuchsathletinnen des LAV Kassel.

Kasseler Bahnlaufserie

Siege, Bestzeiten und mutige Auftritte bei großer Hitze

Der zweite Teil der 3. Kasseler Bahnlaufserie fand am 16. Juni 2026 in der Buchenau-Kampfbahn in Kassel-Wehlheiden statt. Bei sommerlichen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit überzeugten die Athletinnen und Athleten des LAV Kassel mit starken Leistungen über die Mittel- und Langstrecken.

Für das sportliche Highlight sorgte Noah Becker (U20), der die 3000 Meter in hervorragenden 8:47,64 Minuten gewann und dabei eine neue persönliche Bestleistung aufstellte.

Auch Leo Kleesiek (U18) zeigte ein starkes Rennen und erreichte über dieselbe Distanz in 9:03,09 Minuten das Ziel.

Besonders bemerkenswert waren die Auftritte der beiden U12-Athleten Konstantin Dreyer und Lean Seibeck, die in der Altersklasse M14 antraten und erstmals die 1000-Meter-Distanz absolvierten. Konstantin belegte in 3:17,74 Minuten Rang zwei, Lean folgte in 3:23,18 Minuten auf Platz fünf. Kurz hinter Konstantin kam Ben Schütz in 3:18,91 Minuten als Dritter ins Ziel.

In der weiblichen Jugend W14 starteten mit Elira Cunmuljaj und Amelie Sophia Jordan sogar zwei Athletinnen aus der W12. Elira lief in 3:29,09 Minuten auf Platz fünf, Carla Bachmann erreichte in 3:30,62 Minuten Rang sieben. Beide blieben zwar etwas hinter ihren gewohnten Durchgangszeiten aus den 800-Meter-Rennen zurück, meisterten die längere Distanz gegen teilweise deutlich ältere Konkurrenz jedoch souverän.

Amelie Sophia Jordan stellte sich erstmals den 1000 Metern. Die Sprinterin und Mehrkämpferin kämpfte sich trotz großer Hitze und schwüler Bedingungen tapfer durch das Rennen und erreichte nach 4:31,89 Minuten das Ziel.

Auch die Jüngsten des Vereins sammelten wertvolle Wettkampferfahrung. In der M11 lief Emil Maximilian Jordan die 800 Meter in 3:07,72 Minuten auf Rang fünf. In der M10 beeindruckte Jarno B. mit einem starken Schlussspurt und gewann in 2:55,49 Minuten die Silbermedaille.

Bei den Mädchen erreichte Kateryna Ivanenko in der W11 mit persönlicher Bestleistung von 3:41,62 Minuten den sechsten Platz. In der W10 sprintete Belinay K. auf den letzten Metern noch mehrere Konkurrentinnen nieder und belegte mit 3:15,99 Minuten Rang vier.

Die Bahnlaufserie zeigte einmal mehr, dass der LAV Kassel über eine starke und breit aufgestellte Nachwuchsgruppe verfügt.

Hessische Meisterschaften Blockmehrkampf U16/U14

Titel für Ella Becker und zwei starke vierte Plätze in Stadtallendorf

Bei den Hessischen Meisterschaften im Blockmehrkampf am 13. und 14. Juni 2026 im Herrenwaldstadion in Stadtallendorf präsentierten sich die Athletinnen und Athleten des LAV Kassel auf Landesebene von ihrer besten Seite.

In der W15 sicherte sich Ella Becker im Blockmehrkampf Lauf den Hessischen Meistertitel. Die amtierende Hessische Mehrkampfmeisterin bestätigte ihre starke Form und gewann mit 2.784 Punkten. Besonders erfreulich waren ihre persönlichen Bestleistungen im Ballwurf mit 54,50 Metern sowie über 100 Meter in 12,82 Sekunden.

Vereinskameradin Marie Rudewig erreichte mit starken 2.231 Punkten den fünften Platz. Auch sie konnte mehrere persönliche Bestleistungen verbuchen, darunter 14,18 Sekunden über 80 Meter Hürden und 46,50 Meter im Ballwurf.

In der M15 belegte Michal Biernat im Blockmehrkampf Wurf den fünften Rang mit 2.622 Punkten. Trotz eines nicht optimalen Kugelstoßens überzeugte er insbesondere mit 29,90 Metern im Diskuswurf sowie einer neuen persönlichen Bestzeit von 11,91 Sekunden über 100 Meter.

Besonders knapp verlief der Wettkampf in der weiblichen U14. Elira Cunmuljaj erreichte im Blockmehrkampf Lauf mit mehreren persönlichen Bestleistungen einen hervorragenden vierten Platz. Lediglich drei Punkte fehlten am Ende zur Bronzemedaille. Neue Bestmarken stellte sie über 75 Meter, 60 Meter Hürden, im Ballwurf und über 800 Meter auf.

Auch Amelie Sophia Jordan verpasste das Podest nur knapp. Im Blockmehrkampf Sprint/Sprung belegte sie mit 2.117 Punkten Rang vier und blieb lediglich 40 Punkte hinter einem Medaillenplatz zurück. Persönliche Bestleistungen über 75 Meter, 60 Meter Hürden und im Hochsprung unterstrichen ihre starke Entwicklung.

Trotz der knapp verpassten Podestplätze überwog am Ende der Stolz. Vor einem Jahr hatte sich das Team das Ziel gesetzt, auf Landesebene konkurrenzfähig zu sein. Mit einem Meistertitel, mehreren Top-Fünf-Platzierungen und zwei denkbar knappen vierten Plätzen gelang ein eindrucksvoller Beweis für die hervorragende Nachwuchsarbeit des Vereins.

Hessische Meisterschaften U20/U18

Drei Medaillen und zwei Landestitel für den LAV Kassel in Fulda

Bei den Hessischen Meisterschaften der Jugend U20 und U18 am 6. und 7. Juni 2026 im Sportpark Johannisau in Fulda durfte sich der LAV Kassel über gleich drei Medaillen und zwei Hessische Meistertitel freuen.

Überragender Athlet des Wochenendes war Noah Becker (U20). Bereits am ersten Wettkampftag gewann er die 1500 Meter in persönlicher Bestzeit von 4:01,23 Minuten und sicherte sich souverän den Titel des Hessischen Meisters.

Nur einen Tag später legte er nach. Über 800 Meter lief Noah in starken 1:57,44 Minuten erneut zum Sieg und gewann seine zweite Goldmedaille. Der Vorsprung auf den Zweitplatzierten betrug dabei rund zwei Sekunden.

Ebenfalls in der U20 überzeugte Ricardo Apostel. Über 110 Meter Hürden sprintete er mit persönlicher Bestleistung von 16,67 Sekunden auf den Bronzerang. Im Weitsprung verfehlte er mit 6,17 Metern als Vierter das Podium nur knapp. Weitere Platzierungen erreichte er im Diskuswurf mit 28,69 Metern und im Sprint. Im Hochsprung blieb er diesmal leider ohne gültigen Versuch.

Für den dritten Titel des Wochenendes sorgte Dion Staudacher in der männlichen Jugend U18. Mit starken 48,60 Metern gewann er den Diskuswurf und krönte sich zum Hessischen Meister. Den entscheidenden Wurf setzte er im fünften Versuch.

Lea Fee Winter vertrat die Vereinsfarben im Speerwurf der weiblichen Jugend U18. Trotz schwieriger Windbedingungen erreichte sie mit 32,36 Metern einen guten achten Platz.

Mit zwei Einzeltiteln durch Noah Becker, dem Meistertitel von Dion Staudacher sowie einer weiteren Bronzemedaille durch Ricardo Apostel gehörte der LAV Kassel zu den erfolgreichsten Vereinen dieser Hessischen Meisterschaften.

LAV Kassel wieder auf Platz 1

Bei hochsommerlichen Temperaturen ist der Sommersaisonauftakt für die kleinsten LAV-Athletinnen und Athleten geglückt. Am 20.06.2026 konnten die Kinder in Felsberg an ihre Erfolge anknüpfen. Viele neue Gesichter konnten wir im Training und auf der Wettkampfbühne begrüßen. Gemeinsam wurde für Punkte und Rekorde gelaufen, gesprungen und gestoßen. 

Das U10er-Team musste über den Wettkampfverlauf hin vier Disziplinen meistern. Zum einen die Weitsprungstaffel, wobei das Team in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Sprünge absolvieren musste. Des Weiteren musste im Bereich Sprint eine 40m lange Strecke in zwei Durchgängen aus verschiedenen Startpositionen möglichst schnell absolviert werden. Beim Schlagballwurf wurden die drei besten Würfe für die Wertung herangezogen. Bei der vierten Disziplin (30m-Hindernis-Sprint) war wiederum eine Kombination aus Schnelligkeit, Koordination und Geschicklichkeit gefordert. Hier mussten innerhalb von drei Minuten möglichst viele Hindernisse überlaufen werden.

Für die U10 (Jahrgang 2017/2018) gingen folgende LAV Mädchen und Jungen an den Start:

Elina Raiswich, Meron Dirar, Ryan Bieker, Noah Brauns, Elias Dirar, Sophia Ruppel, Lisa Ruppel, Karl Heidrich, Miko Diedrich, Konstantin Janowski und Kian Gerth.

Eine starke Konkurrenz mit insgesamt 5 Teams stellte sich dem LAV-Team entgegen. Für vier der 11 U10er-Kinder (Kian, Miko, Karl, Konstantin) war es sogar eine Wettkampfpremiere. Zudem musste Konstantin, eigentlich noch U8, heute bei der U10 hochstarten. Sehr mutig von ihm! Es wurde um jeden Meter, Punkt und jede Sekunde gekämpft. Die Siegerehrung stand an und die Spannung war förmlich greifbar. Uuuuund dann war es soweit, die Siegerehrung stand endlich an. Die LAV-Flitzer wurde bei Platz 2 nicht aufgerufen und somit stand fest, der Sieg geht an den LAV Kassel. Grandiose Leistung!!!! Am Ende des sportlichen Tages gingen alle Kinder glücklich, mit einer Urkunde und einer Medaille im Gepäck nach Hause.

Der LAV Kassel hat sich fest vorgenommen an diese Erfolge anzuknüpfen.

Gute Trainingsleistungen zahlen sich im Wettkampf immer aus.

Sportliche Grüße

Euer LAV-Trainerteam

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