Starke Leistungen bei den U12-NHM in Bebra

Bei den Nordhessischen Mehrkampfmeisterschaften der U12 in Bebra gingen am Wochenende auch drei Nachwuchsathleten des LAV Kassel an den Start. Für unsere jungen Sportlerinnen und Sportler war der Wettkampf eine gute Gelegenheit, sich mit starker Konkurrenz zu messen und wichtige Wettkampferfahrungen zu sammeln.

Lean Seilbeck erkämpft sich Platz drei

Besonders erfolgreich war Lean Seilbeck (M11). In einem stark besetzten Teilnehmerfeld bewies er über den gesamten Wettkampf hinweg Nervenstärke und sicherte sich mit 1.242 Punkten einen starken dritten Platz.

Dabei sammelte Lean in allen vier Disziplinen fleißig Punkte:

  • 50 Meter: 8,73 Sekunden
  • Weitsprung: 3,79 Meter
  • Ballwurf: 32,00 Meter
  • Hochsprung: 1,24 Meter

Auch wenn Lean während des Wettkampfs nicht immer zufrieden mit seinen eigenen Leistungen war, ließ er sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Statt sich von einzelnen Ergebnissen beeinflussen zu lassen, blieb er konzentriert und zeigte über den gesamten Mehrkampf hinweg konstant gute Leistungen.

Diese Konstanz zahlte sich am Ende aus: Mit 1.242 Punkten durfte Lean verdient das Podium besteigen. Ein schöner Erfolg, der einmal mehr zeigt, dass bei einem Mehrkampf nicht nur einzelne Bestleistungen zählen, sondern vor allem auch Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, über mehrere Disziplinen hinweg konzentriert zu bleiben.

Belinay mit starker Premiere im Mehrkampf

Für Belinay Kalayci (W10) war der Wettkampf eine besondere Premiere: Sie trat erstmals bei einer Mehrkampfmeisterschaft an und zeigte dabei über weite Strecken einen überzeugenden Wettkampf.

Mit 1.020 Punkten lag Belinay lange Zeit auf einem der ersten acht Plätze und hielt sich damit mitten im Feld der starken Konkurrenz.

Ihre Leistungen im Überblick:

  • 50 Meter: 8,96 Sekunden
  • Weitsprung: 3,27 Meter
  • Ballwurf (50 g): 17,00 Meter
  • Hochsprung: 0,96 Meter

Besonders im Weitsprung blieb Belinay mit 3,27 Metern zwar knapp hinter ihrer persönlichen Bestleistung und Saisonbestleistung zurück – genauer gesagt fehlten rund 13 Zentimeter. Mit 17,00 Metern im Ballwurf zeigte sie anschließend eine solide Leistung.

In der letzten Disziplin, dem Ballwurf, rutschte Belinay schließlich noch auf den 9. Platz zurück. Trotzdem darf sie mit ihrem ersten Mehrkampf durchaus zufrieden sein. Über einen langen Teil des Wettkampfes behauptete sie sich im vorderen Feld und sammelte wertvolle Erfahrungen, die ihr bei den nächsten Wettkämpfen zugutekommen werden.

Gute Erfahrungen und ein Podiumsplatz

Während Lean sich über einen starken dritten Platz freuen durfte, sammelte Belinay bei ihrer Mehrkampfpremiere wichtige Wettkampferfahrung. Beide zeigten, dass sie sich auch in einem starken Teilnehmerfeld behaupten können.

Konstantin, der ebenfalls für den LAV Kassel vorgesehen war, musste den Wettkampf leider verletzungsbedingt absagen. Wir wünschen ihm gute und schnelle Genesung!

Herzlichen Glückwunsch an Lean und Belinay zu ihren Leistungen und ein großes Dankeschön an alle Trainerinnen und Trainer, die unseren Nachwuchs bei den Wettkämpfen begleiten und unterstützen.

 

U14-NHM in Bad Wildungen: Zwischen Meistertitel und kämpferischen Momenten

Am Samstag, den 22. August, trafen sich die nordhessischen Athletinnen und Athleten der U14 in Bad Wildungen zu den Nordhessischen Meisterschaften im Vierkampf und über die Langstrecke.

Nach einer erfolgreichen ersten Saisonhälfte und der Sommerpause lief der Wettkampf für unsere LAV-Athletinnen und -Athleten diesmal nicht ganz so rund wie gewohnt. Ob es an der unterbrochenen Wettkampfroutine, dem späten Ende der Sommerferien oder am wechselhaften Wetter lag, sei dahingestellt. Fest stand am Ende des Tages: So richtig zufrieden und glücklich trat niemand die Heimreise nach Kassel an. Auch der Eiswagen, der bei Wettkämpfen in Bad Wildungen inzwischen fast schon zum festen Bestandteil gehört, konnte daran nur bedingt etwas ändern.

Amelie Sophia Jordan – ein Wettkampf, der mehr erzählt als das Ergebnis

Amelie Sophia Jordan belegte mit 1.518 Punkten den fünften Platz im Vierkampf.

Dabei begann der Wettkampf für Amelie nicht so, wie sie es sich vorgestellt hatte. Im Weitsprung kam sie auf 3,80 Meter – eine solide Weite, die allerdings deutlich hinter ihrem eigenen Können und ihren Erwartungen zurückblieb. Gerade weil der Weitsprung in den vergangenen Wettkämpfen nicht immer leicht für sie war, entstand offenbar zusätzlicher Druck. Der anschließende Sprint verlief entsprechend ebenfalls nicht so befreit, wie man es von Amelie gewohnt ist. Über die 75 Meter blieb die sonst so verlässliche Sprinterin bei 11,63 Sekunden und war mit ihrer Leistung verständlicherweise nicht zufrieden.

Im Ballwurf konnte Amelie mit 27,50 Metern wieder etwas Boden gutmachen. Emotional brachte ihr die Leistung jedoch nicht die erhoffte Entlastung – und so wurde der abschließende Hochsprung zum eigentlichen Krimi des Tages.

Mit einer Einstiegshöhe von 1,20 Metern kämpfte Amelie sich von Versuch zu Versuch. Jede Höhe gelang ihr zunächst erst im dritten Versuch. Die Anspannung war deutlich zu spüren, kurz vor dem Abbruch flossen sogar Tränen. Doch Amelie blieb dran.

Am Ende übersprang sie 1,28 Meter und sicherte sich damit den fünften Platz in der Gesamtwertung.

Wer die vergangenen Monate und Amelies Entwicklung verfolgt hat – unter anderem mit dem fulminanten vierten Platz bei den Hessischen Mehrkampfmeisterschaften – weiß, dass dieser Wettkampf für sie persönlich nicht der erhoffte Erfolg war. Und trotzdem verdient gerade dieser Tag eine besondere Erwähnung.

Denn Amelie zeigte etwas, das sich in keiner Ergebnisliste messen lässt: Sie kämpfte sich durch einen Wettkampf, der ihr mental alles abverlangte. Sie stellte sich ihrer Enttäuschung, ihrer Angst und dem eigenen Anspruch und machte trotzdem weiter.

Genau solche Momente machen Leichtathletik aus: der stete Kampf gegen die eigenen Grenzen, manchmal auch gegen die eigene Angst. Nicht immer sind es persönliche Bestleistungen oder Podiumsplätze, die von einem Wettkampftag bleiben. Manchmal ist es die Erkenntnis, trotz aller Schwierigkeiten weitergemacht zu haben.

Und genau darauf darf Amelie an diesem Tag stolz sein.

Elira Cunmuljaj holt sich den nächsten Titel

Deutlich erfolgreicher verlief der Vierkampf für Elira Cunmuljaj. Mit 1.646 Punkten sicherte sie sich den nächsten nordhessischen Meistertitel – und das mit gerade einmal vier Punkten Vorsprung auf die Zweitplatzierte.

Elira startete mit 4,38 Metern im Weitsprung solide in den Wettkampf. Ohne die bei Mehrkämpfen sonst übliche längere Pause ging es direkt mit dem 75-Meter-Sprint weiter. In 11,07 Sekunden blieb sie diesmal zwar knapp über ihren sonst gewohnten Zeiten unter 11 Sekunden, sammelte aber weiterhin wichtige Punkte.

Im anschließenden Ballwurf erzielte Elira 31,50 Meter und konnte damit in der Gesamtwertung weiter punkten.

Zum Abschluss ging es in den Hochsprung. Was zunächst sehr souverän aussah und mit viel Platz über der Latte begann, endete etwas überraschend bereits bei 1,24 Metern. Vielleicht war zu diesem Zeitpunkt auch schon der zweite Wettkampf des Tages – die 2.000 Meter – im Hinterkopf.

Am Ende reichte es dennoch für den knappen und verdienten Sieg in der Gesamtwertung. Mit vier Punkten Vorsprung darf Elira sich erneut Nordhessische Meisterin nennen.

2.000 Meter direkt hinterher

Damit war Eliras Wettkampftag allerdings noch lange nicht beendet. Während viele ihrer Konkurrentinnen über 2.000 Meter frisch und erholt an den Start gingen, hatte Elira bereits einen kompletten Vierkampf in den Beinen.

Als eigentlich so starke Läuferin musste sie dieser Belastung diesmal Tribut zollen. Aufgeben war jedoch keine Option: Elira lief gegen die zunehmende Erschöpfung an und absolvierte die 2.000 Meter in 8:14,08 Minuten. Damit belegte sie den sechsten Platz.

Auch wenn die Zeit nicht ihren sonstigen Leistungen entsprach, verdient allein die Tatsache Respekt, dass Elira nach dem Vierkampf noch einmal über die lange Strecke antrat und sich bis ins Ziel kämpfte.

Moritz Winter auf Platz drei

Über die 2.000 Meter ging auch Moritz Winter (M13) an den Start. Er lief in 8:16,33 Minuten auf den dritten Platz.

Mit seiner Zeit blieb Moritz allerdings deutlich hinter seiner persönlichen Bestleistung zurück und war entsprechend nicht zufrieden mit seinem Lauf. Der dritte Platz bei den Nordhessischen Meisterschaften zeigt dennoch, dass er sich auch an einem für ihn nicht optimalen Tag im vorderen Feld behaupten konnte.

Nicht jeder Wettkampf läuft nach Plan

Nicht jeder Wettkampftag bringt persönliche Bestleistungen, Medaillen oder die Ergebnisse, die man sich vorher vorgenommen hat. Gerade im Mehrkampf entscheidet sich vieles nicht nur in einer einzelnen Disziplin, sondern auch im Kopf.

Der Wettkampf in Bad Wildungen hat deshalb beides gezeigt: mit Elira eine Athletin, die trotz enger Konkurrenz den nächsten Titel holte, und mit Amelie eine Athletin, die an diesem Tag vor allem mental über sich hinauswachsen musste.

Beides gehört zur Leichtathletik dazu.

Michal Biernat meldete sich kurzfristig in Absprache mit seinem Trainer Jonathan Pflüger aufgrund einer geplanten Belastungssteuerung vom Wettkampf ab.

Für unsere Athletinnen und Athleten geht es nun darum, die Erfahrungen aus Bad Wildungen mitzunehmen, die Akkus wieder aufzuladen und die nächsten Wettkämpfe mit neuer Energie anzugehen.

 

Sommerfest des LAV Kassel: Gemeinsam auf dem Werferplatz

Am Freitag, den 21. August, wurde unser Werferplatz hinter dem Aue-Stadion einmal mehr zu dem, was er für uns längst ist: ein echter Treffpunkt für den gesamten LAV Kassel.

Ab 16 Uhr kamen rund 80 Vereinsmitglieder, Familien und Freunde zusammen. Vertreten waren unsere Trainingsgruppen aus der Kinderleichtathletik (KiLa) und dem Leistungssport ebenso wie die verschiedenen Abteilungen und unsere Masters. Einige unserer Masters konnten diesmal allerdings nicht dabei sein – sie vertreten den LAV Kassel aktuell bei der Weltmeisterschaft in Südkorea. Auch von hier aus drücken wir ihnen natürlich die Daumen!

Bei bestem Sommerwetter stand vor allem eines im Mittelpunkt: gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen. Bei Musik, guter Stimmung und vielen Gesprächen wurde gelacht, gegessen und natürlich auch ein bisschen sportlich miteinander gewetteifert. Das traditionelle Wikinger-Schach-Turnier sorgte dabei für den nötigen Ehrgeiz und viel Spaß.

Ein besonderes Highlight war die Speerwurf-Session für Jung und Alt. Unter Anleitung unserer Trainer konnten sich auch diejenigen einmal am Speer versuchen, die sonst nicht auf dem Sportplatz aktiv sind. So wurde aus dem Trainingsplatz kurzerhand eine kleine gemeinsame Entdeckungsreise in eine der klassischen Leichtathletik Disziplinen – mit viel Freude am Ausprobieren und natürlich dem einen oder anderen sehenswerten Wurf.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt: Der Verein und seine Mitglieder kümmerten sich um das Grillen und das Buffet. Ein besonderer Dank geht dabei an unsere Eltern, die mit tollen Salaten und selbst gebackenem Kuchen für eine großartige Ergänzung gesorgt haben. Und natürlich gilt unser Dank auch allen Helferinnen und Helfern, die bei der Vorbereitung, Organisation und am Grill mit angepackt haben – allen voran unseren Trainerinnen und Trainern, die nicht nur sportlich für uns da sind, sondern auch bei solchen Veranstaltungen tatkräftig unterstützen.

Ein Fest wie dieses zeigt einmal mehr, was unseren Verein ausmacht: Bei uns treffen Kinder, Jugendliche, Aktive, Masters, Familien und verschiedene Trainings- und Leistungsgruppen aufeinander. Jeder bringt etwas anderes mit – und genau daraus entsteht diese besondere, familiäre Atmosphäre.

Dass wir unser Sommerfest auf unserem Werferplatz feiern konnten, ist dabei keine Selbstverständlichkeit. Deshalb möchten wir uns ganz herzlich bei der Stadt Kassel und den Platzwarten bedanken, die uns die Nutzung des Platzes ermöglicht und damit diesen gemeinsamen Vereinsabend unterstützt haben.

Am Ende waren es vor allem die vielen Gespräche, das gemeinsame Lachen und die unkomplizierte Zeit miteinander, die diesen Abend ausgemacht haben. Ein schöner Sommerabend, der gezeigt hat: Der LAV Kassel ist nicht nur ein Ort zum Trainieren und für Wettkämpfe – er ist eine Gemeinschaft.

Nordhessische Jugendmeisterschaften U16/U14

Drei Titel und zahlreiche Bestleistungen für den LAV Kassel in Bad Sooden-Allendorf

Bei den Nordhessischen Jugendmeisterschaften der Altersklassen U16 und U14 am 20. Juni 2026 im Eilse-Stadion in Bad Sooden-Allendorf präsentierten sich die Nachwuchsathletinnen des LAV Kassel in hervorragender Form. Besonders Elira Cunmuljaj (W12) überzeugte mit drei Medaillen und zwei Meistertiteln.

Über 75 Meter dominierte Elira bereits den Vorlauf und qualifizierte sich mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 10,81 Sekunden als Schnellste des gesamten Teilnehmerfeldes für das Finale. Dort musste sie sich trotz starker 10,92 Sekunden nur knapp Hanna Marie Wrzol (TSV Korbach) geschlagen geben und gewann die Silbermedaille.

Für ihren ersten Titel sorgte Elira über 800 Meter. In 2:40,23 Minuten ließ sie der Konkurrenz keine Chance und gewann mit deutlichem Vorsprung. Mehr als 20 Sekunden trennten sie am Ende von den folgenden Athletinnen.

Auch über die 60 Meter Hürden zeigte sie ihre Klasse. Mit persönlicher Bestleistung von 10,88 Sekunden setzte sie sich in einem spannenden Rennen über die letzten beiden Hürden entscheidend ab und sicherte sich ihren zweiten Meistertitel des Tages.

Im Hochsprung belegte Elira mit übersprungenen 1,37 Metern Rang drei. Aufgrund der höheren Anzahl an Fehlversuchen musste sie sich im Kampf um Platz zwei knapp geschlagen geben. Im Weitsprung gelang ihr mit 4,43 Metern eine weitere persönliche Bestleistung. Damit verbesserte sie ihre bisherige Bestmarke deutlich und gewann die Silbermedaille.

Auch Marie Rudewig (W15) zeigte starke Leistungen. Über 800 Meter erreichte sie in 2:47,94 Minuten den dritten Platz. Besonders bemerkenswert war die Dichte an der Spitze, denn die drei Erstplatzierten lagen innerhalb von weniger als einer Sekunde. Über 80 Meter Hürden stellte Marie mit 14,44 Sekunden ebenfalls eine persönliche Bestleistung auf und gewann Bronze. Im Weitsprung belegte sie mit 4,21 Metern Rang sieben.

Mit zwei Meistertiteln, mehreren Podestplätzen und zahlreichen persönlichen Bestleistungen war es ein äußerst erfolgreicher Wettkampftag für die Nachwuchsathletinnen des LAV Kassel.

Kasseler Bahnlaufserie

Siege, Bestzeiten und mutige Auftritte bei großer Hitze

Der zweite Teil der 3. Kasseler Bahnlaufserie fand am 16. Juni 2026 in der Buchenau-Kampfbahn in Kassel-Wehlheiden statt. Bei sommerlichen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit überzeugten die Athletinnen und Athleten des LAV Kassel mit starken Leistungen über die Mittel- und Langstrecken.

Für das sportliche Highlight sorgte Noah Becker (U20), der die 3000 Meter in hervorragenden 8:47,64 Minuten gewann und dabei eine neue persönliche Bestleistung aufstellte.

Auch Leo Kleesiek (U18) zeigte ein starkes Rennen und erreichte über dieselbe Distanz in 9:03,09 Minuten das Ziel.

Besonders bemerkenswert waren die Auftritte der beiden U12-Athleten Konstantin Dreyer und Lean Seibeck, die in der Altersklasse M14 antraten und erstmals die 1000-Meter-Distanz absolvierten. Konstantin belegte in 3:17,74 Minuten Rang zwei, Lean folgte in 3:23,18 Minuten auf Platz fünf. Kurz hinter Konstantin kam Ben Schütz in 3:18,91 Minuten als Dritter ins Ziel.

In der weiblichen Jugend W14 starteten mit Elira Cunmuljaj und Amelie Sophia Jordan sogar zwei Athletinnen aus der W12. Elira lief in 3:29,09 Minuten auf Platz fünf, Carla Bachmann erreichte in 3:30,62 Minuten Rang sieben. Beide blieben zwar etwas hinter ihren gewohnten Durchgangszeiten aus den 800-Meter-Rennen zurück, meisterten die längere Distanz gegen teilweise deutlich ältere Konkurrenz jedoch souverän.

Amelie Sophia Jordan stellte sich erstmals den 1000 Metern. Die Sprinterin und Mehrkämpferin kämpfte sich trotz großer Hitze und schwüler Bedingungen tapfer durch das Rennen und erreichte nach 4:31,89 Minuten das Ziel.

Auch die Jüngsten des Vereins sammelten wertvolle Wettkampferfahrung. In der M11 lief Emil Maximilian Jordan die 800 Meter in 3:07,72 Minuten auf Rang fünf. In der M10 beeindruckte Jarno B. mit einem starken Schlussspurt und gewann in 2:55,49 Minuten die Silbermedaille.

Bei den Mädchen erreichte Kateryna Ivanenko in der W11 mit persönlicher Bestleistung von 3:41,62 Minuten den sechsten Platz. In der W10 sprintete Belinay K. auf den letzten Metern noch mehrere Konkurrentinnen nieder und belegte mit 3:15,99 Minuten Rang vier.

Die Bahnlaufserie zeigte einmal mehr, dass der LAV Kassel über eine starke und breit aufgestellte Nachwuchsgruppe verfügt.

Hessische Meisterschaften Blockmehrkampf U16/U14

Titel für Ella Becker und zwei starke vierte Plätze in Stadtallendorf

Bei den Hessischen Meisterschaften im Blockmehrkampf am 13. und 14. Juni 2026 im Herrenwaldstadion in Stadtallendorf präsentierten sich die Athletinnen und Athleten des LAV Kassel auf Landesebene von ihrer besten Seite.

In der W15 sicherte sich Ella Becker im Blockmehrkampf Lauf den Hessischen Meistertitel. Die amtierende Hessische Mehrkampfmeisterin bestätigte ihre starke Form und gewann mit 2.784 Punkten. Besonders erfreulich waren ihre persönlichen Bestleistungen im Ballwurf mit 54,50 Metern sowie über 100 Meter in 12,82 Sekunden.

Vereinskameradin Marie Rudewig erreichte mit starken 2.231 Punkten den fünften Platz. Auch sie konnte mehrere persönliche Bestleistungen verbuchen, darunter 14,18 Sekunden über 80 Meter Hürden und 46,50 Meter im Ballwurf.

In der M15 belegte Michal Biernat im Blockmehrkampf Wurf den fünften Rang mit 2.622 Punkten. Trotz eines nicht optimalen Kugelstoßens überzeugte er insbesondere mit 29,90 Metern im Diskuswurf sowie einer neuen persönlichen Bestzeit von 11,91 Sekunden über 100 Meter.

Besonders knapp verlief der Wettkampf in der weiblichen U14. Elira Cunmuljaj erreichte im Blockmehrkampf Lauf mit mehreren persönlichen Bestleistungen einen hervorragenden vierten Platz. Lediglich drei Punkte fehlten am Ende zur Bronzemedaille. Neue Bestmarken stellte sie über 75 Meter, 60 Meter Hürden, im Ballwurf und über 800 Meter auf.

Auch Amelie Sophia Jordan verpasste das Podest nur knapp. Im Blockmehrkampf Sprint/Sprung belegte sie mit 2.117 Punkten Rang vier und blieb lediglich 40 Punkte hinter einem Medaillenplatz zurück. Persönliche Bestleistungen über 75 Meter, 60 Meter Hürden und im Hochsprung unterstrichen ihre starke Entwicklung.

Trotz der knapp verpassten Podestplätze überwog am Ende der Stolz. Vor einem Jahr hatte sich das Team das Ziel gesetzt, auf Landesebene konkurrenzfähig zu sein. Mit einem Meistertitel, mehreren Top-Fünf-Platzierungen und zwei denkbar knappen vierten Plätzen gelang ein eindrucksvoller Beweis für die hervorragende Nachwuchsarbeit des Vereins.

Hessische Meisterschaften U20/U18

Drei Medaillen und zwei Landestitel für den LAV Kassel in Fulda

Bei den Hessischen Meisterschaften der Jugend U20 und U18 am 6. und 7. Juni 2026 im Sportpark Johannisau in Fulda durfte sich der LAV Kassel über gleich drei Medaillen und zwei Hessische Meistertitel freuen.

Überragender Athlet des Wochenendes war Noah Becker (U20). Bereits am ersten Wettkampftag gewann er die 1500 Meter in persönlicher Bestzeit von 4:01,23 Minuten und sicherte sich souverän den Titel des Hessischen Meisters.

Nur einen Tag später legte er nach. Über 800 Meter lief Noah in starken 1:57,44 Minuten erneut zum Sieg und gewann seine zweite Goldmedaille. Der Vorsprung auf den Zweitplatzierten betrug dabei rund zwei Sekunden.

Ebenfalls in der U20 überzeugte Ricardo Apostel. Über 110 Meter Hürden sprintete er mit persönlicher Bestleistung von 16,67 Sekunden auf den Bronzerang. Im Weitsprung verfehlte er mit 6,17 Metern als Vierter das Podium nur knapp. Weitere Platzierungen erreichte er im Diskuswurf mit 28,69 Metern und im Sprint. Im Hochsprung blieb er diesmal leider ohne gültigen Versuch.

Für den dritten Titel des Wochenendes sorgte Dion Staudacher in der männlichen Jugend U18. Mit starken 48,60 Metern gewann er den Diskuswurf und krönte sich zum Hessischen Meister. Den entscheidenden Wurf setzte er im fünften Versuch.

Lea Fee Winter vertrat die Vereinsfarben im Speerwurf der weiblichen Jugend U18. Trotz schwieriger Windbedingungen erreichte sie mit 32,36 Metern einen guten achten Platz.

Mit zwei Einzeltiteln durch Noah Becker, dem Meistertitel von Dion Staudacher sowie einer weiteren Bronzemedaille durch Ricardo Apostel gehörte der LAV Kassel zu den erfolgreichsten Vereinen dieser Hessischen Meisterschaften.

LAV Kassel wieder auf Platz 1

Bei hochsommerlichen Temperaturen ist der Sommersaisonauftakt für die kleinsten LAV-Athletinnen und Athleten geglückt. Am 20.06.2026 konnten die Kinder in Felsberg an ihre Erfolge anknüpfen. Viele neue Gesichter konnten wir im Training und auf der Wettkampfbühne begrüßen. Gemeinsam wurde für Punkte und Rekorde gelaufen, gesprungen und gestoßen. 

Das U10er-Team musste über den Wettkampfverlauf hin vier Disziplinen meistern. Zum einen die Weitsprungstaffel, wobei das Team in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Sprünge absolvieren musste. Des Weiteren musste im Bereich Sprint eine 40m lange Strecke in zwei Durchgängen aus verschiedenen Startpositionen möglichst schnell absolviert werden. Beim Schlagballwurf wurden die drei besten Würfe für die Wertung herangezogen. Bei der vierten Disziplin (30m-Hindernis-Sprint) war wiederum eine Kombination aus Schnelligkeit, Koordination und Geschicklichkeit gefordert. Hier mussten innerhalb von drei Minuten möglichst viele Hindernisse überlaufen werden.

Für die U10 (Jahrgang 2017/2018) gingen folgende LAV Mädchen und Jungen an den Start:

Elina Raiswich, Meron Dirar, Ryan Bieker, Noah Brauns, Elias Dirar, Sophia Ruppel, Lisa Ruppel, Karl Heidrich, Miko Diedrich, Konstantin Janowski und Kian Gerth.

Eine starke Konkurrenz mit insgesamt 5 Teams stellte sich dem LAV-Team entgegen. Für vier der 11 U10er-Kinder (Kian, Miko, Karl, Konstantin) war es sogar eine Wettkampfpremiere. Zudem musste Konstantin, eigentlich noch U8, heute bei der U10 hochstarten. Sehr mutig von ihm! Es wurde um jeden Meter, Punkt und jede Sekunde gekämpft. Die Siegerehrung stand an und die Spannung war förmlich greifbar. Uuuuund dann war es soweit, die Siegerehrung stand endlich an. Die LAV-Flitzer wurde bei Platz 2 nicht aufgerufen und somit stand fest, der Sieg geht an den LAV Kassel. Grandiose Leistung!!!! Am Ende des sportlichen Tages gingen alle Kinder glücklich, mit einer Urkunde und einer Medaille im Gepäck nach Hause.

Der LAV Kassel hat sich fest vorgenommen an diese Erfolge anzuknüpfen.

Gute Trainingsleistungen zahlen sich im Wettkampf immer aus.

Sportliche Grüße

Euer LAV-Trainerteam

Starke Leistungen beim traditionsreichen Pfingstsportfest in Baunatal

Bei sommerlichen Temperaturen und drückender Hitze fand am Samstag, den 23. Mai 2026, die mittlerweile 60. Ausgabe des Nationalen Pfingstsportfestes in Baunatal statt. Seit vielen Jahren gehört die traditionsreiche Veranstaltung fest zum Wettkampfkalender der Athletinnen und Athleten des LAV Kassel. Trotz der mittlerweile in die Jahre gekommenen Anlage zog es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Kasseler Sportlerinnen und Sportler zum Nachbarverein nach Baunatal, um sich mit starker Konkurrenz zu messen und wichtige Wettkampferfahrung zu sammeln.

Die äußeren Bedingungen verlangten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dabei einiges ab. Pünktlich zum Pfingstwochenende zeigte sich der Sommer erstmals von seiner heißen Seite und sorgte mit hohen Temperaturen sowie schwüler Luft für alles andere als einfache Wettkampfbedingungen. Dennoch präsentierten sich die Athletinnen und Athleten des LAV Kassel in guter Form und konnten zahlreiche starke Leistungen sowie persönliche Bestleistungen erzielen.

In der Altersklasse M14 überzeugte Matthes Rudewig insbesondere im Speerwurf. Mit einer Weite von 30,20 Metern zeigte er einen starken Wettkampf und unterstrich seine positive Entwicklung in dieser Disziplin.

In der weiblichen Jugend U18 absolvierte Sophie Rudewig einen vielseitigen Wettkampftag. Über 100 Meter sprintete sie 14,26 Sekunden, im Weitsprung erreichte sie 4,58 Meter. Besonders stark präsentierte sich Sophie Rudewig im Speerwurf, wo sie mit 33,76 Metern ein gutes Ergebnis erzielen konnte.

Für spannende Momente sorgten in der W12 insbesondere Elira Cunmuljaj und Amelie Sophia Jordan. Die beiden Nachwuchsathletinnen lieferten sich im Hochsprung ein spannendes und zugleich freundschaftliches vereinsinternes Duell. Am Ende hatte Amelie Sophia Jordan mit übersprungenen 1,35 Metern knapp die Nase vorn, dicht gefolgt von Elira Cunmuljaj mit starken 1,32 Metern.

Auch darüber hinaus zeigten beide Athletinnen vielseitige Leistungen. Elira Cunmuljaj überzeugte unter anderem über 75 Meter in 11,10 Sekunden, im Weitsprung mit 4,23 Metern sowie über 800 Meter in 2:42,24 Minuten. Im Speerwurf erreichte sie zudem 18,89 Meter. Amelie Sophia Jordan sprintete die 75 Meter in 11,44 Sekunden, sprang 3,75 Meter weit und erzielte im Speerwurf 18,85 Meter.

Ebenfalls in der W12 am Start war Tiana Gossmann. Sie absolvierte einen engagierten Wettkampftag mit 11,91 Sekunden über 75 Meter, 1,17 Metern im Hochsprung, 3,57 Metern im Weitsprung sowie 13,86 Metern im Speerwurf.

In der Altersklasse M13 ging Moritz Winter an den Start. Besonders über 800 Meter zeigte er großen Einsatz und erreichte nach 2:48,92 Minuten das Ziel. Im Speerwurf kam Moritz Winter auf starke 29,95 Meter.

Marie Rudewig präsentierte sich in der W15 erneut in starker Form. Erst eine Woche zuvor war sie bei den Hessischen Mehrkampfmeisterschaften persönliche Bestzeit über 800 Meter gelaufen – und konnte diese trotz der deutlich schwierigeren Wetterbedingungen in Baunatal nochmals steigern. In 2:45,49 Minuten lief Marie Rudewig zu einer neuen persönlichen Bestleistung. Auch im Speerwurf überzeugte sie mit 27,61 Metern und einer weiteren persönlichen Bestweite. Im Weitsprung erreichte sie zudem 4,05 Meter.

Einen besonders vielseitigen Wettkampftag absolvierte Daniel Mbullah in der männlichen Jugend U18. Der Nachwuchsathlet stellte sich gleich mehreren Disziplinen und sammelte wertvolle Erfahrungen. Über 100 Meter sprintete Daniel Mbullah 12,19 Sekunden, über 200 Meter 24,97 Sekunden. Hinzu kamen 5,59 Meter im Weitsprung. Besonders bemerkenswert: Daniel Mbullah absolvierte erstmals überhaupt einen 800-Meter-Lauf und erreichte nach 2:20,07 Minuten das Ziel.

Auch die jüngsten Athletinnen und Athleten des LAV Kassel wussten in der U12 zu überzeugen. Im Dreikampf aus Sprint, Weitsprung und Schlagballwurf sammelten sie zahlreiche Punkte und zeigten starke Leistungen.

In der M10 erreichte Jarno mit 814 Punkten einen hervorragenden fünften Platz. Besonders stark präsentierte er sich im Ballwurf mit 26,50 Metern. Über 50 Meter lief Jarno 8,69 Sekunden und sprang 3,41 Meter weit. Vereinskamerad Pepe belegte mit 623 Punkten Rang elf. Er sprintete die 50 Meter in 9,69 Sekunden, sprang 2,58 Meter weit und erzielte starke 27,00 Meter im Schlagballwurf.

In der W10 erreichte Belinay mit 922 Punkten ebenfalls einen starken fünften Platz. Sie lief die 50 Meter in 8,90 Sekunden, sprang 3,33 Meter weit und warf den Schlagball auf 19,50 Meter.

In der W11 verpasste Amelie R. das Podest nur knapp und belegte mit 1.025 Punkten Rang vier. Besonders stark war ihr Schlagballwurf auf 30,50 Meter. Über 50 Meter lief sie 8,89 Sekunden und im Weitsprung erreichte sie 3,14 Meter. Louisa R. kam mit 902 Punkten auf Rang sechs und überzeugte mit ausgeglichenen Leistungen in allen drei Disziplinen.

Trotz der herausfordernden Wetterbedingungen blickt der LAV Kassel auf einen erfolgreichen Wettkampftag beim traditionsreichen Pfingstsportfest in Baunatal zurück. Zahlreiche persönliche Bestleistungen, starke Platzierungen und der große Einsatz aller Athletinnen und Athleten zeigen die positive Entwicklung innerhalb der Trainingsgruppen. Der Verein gratuliert allen Sportlerinnen und Sportlern herzlich zu ihren Leistungen und bedankt sich ebenso bei den Trainerinnen, Trainern sowie den mitgereisten Familien für die Unterstützung an diesem langen und heißen Wettkampftag.

Hessische Meisterschaften: LAV Kassel glänzt im Mehrkampf

Die Hessischen Mehrkampfmeisterschaften am 16. und 17. Mai im Kasseler Auestadion boten den Zuschauerinnen und Zuschauern hochklassigen Sport, spannende Entscheidungen und zahlreiche persönliche Bestleistungen. Bei wechselhaften Bedingungen zeigten sich die Athletinnen und Athleten des LAV Kassel bestens vorbereitet und überzeugten mit starken Ergebnissen in den verschiedensten Disziplinen. Besonders erfolgreich verlief das Wochenende für die weibliche U16 sowie für Ricardo Apostel in der männlichen Jugend U20.

Im Mittelpunkt aus Kasseler Sicht stand Ella Becker in der Altersklasse W15. Die vielseitige Athletin zeigte über beide Wettkampftage hinweg einen nahezu konstant starken Siebenkampf und belohnte sich gleich doppelt mit den hessischen Meistertiteln im Vier- und Siebenkampf. Bereits am ersten Tag setzte Ella Becker mit 5,06 Metern im Weitsprung ein Ausrufezeichen und gewann die Disziplin souverän. Auch über 100 Meter überzeugte Ella Becker mit einer persönlichen Bestleistung von 13,13 Sekunden und der nächsten Tagesbestzeit. Im Kugelstoßen erreichte Ella Becker mit 9,80 Metern Rang drei, im Hochsprung übersprang sie 1,44 Meter.

Am zweiten Wettkampftag bewies Ella Becker erneut ihre Vielseitigkeit und ihre Nervenstärke. Mit 26,48 Metern im Speerwurf blieb sie in Schlagdistanz zur Konkurrenz, ehe sie über 80 Meter Hürden in starken 12,68 Sekunden erneut die schnellste Zeit des Feldes lief. Die Entscheidung fiel schließlich über die abschließenden 800 Meter – traditionell eine ihrer stärksten Disziplinen. Dort lief Ella Becker in hervorragenden 2:21,58 Minuten nicht nur zur nächsten Bestleistung, sondern sicherte sich mit einem starken Schlussspurt auch endgültig den Gesamtsieg im Siebenkampf. Mit insgesamt 3.616 Punkten erfüllte Ella Becker zudem die Norm für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften und unterstrich eindrucksvoll ihre starke Entwicklung in dieser Saison.

Ebenfalls überzeugend präsentierte sich Leni Luce Fuhrmann. Die W15-Athletin zeigte über beide Tage hinweg einen ausgeglichenen Mehrkampf und sammelte in nahezu allen Disziplinen wertvolle Punkte. Besonders erfreulich verliefen die Sprintdisziplinen: Über 100 Meter stellte Leni Luce Fuhrmann in 13,45 Sekunden eine persönliche Bestleistung auf. Auch im Weitsprung mit 4,93 Metern sowie über die 80 Meter Hürden in 13,23 Sekunden zeigte Leni Luce Fuhrmann starke Leistungen. Im abschließenden 800-Meter-Lauf kämpfte sich Leni Luce Fuhrmann in 2:38,62 Minuten auf Rang drei der Einzelwertung. Mit 1.910 Punkten im Vierkampf und 3.257 Punkten im Siebenkampf belegte Leni Luce Fuhrmann jeweils einen hervorragenden fünften Platz.

Marie Rudewig komplettierte das starke Mannschaftsergebnis der weiblichen U16. Besonders am zweiten Wettkampftag zeigte Marie Rudewig großen Kampfgeist und konnte sich mehrfach steigern. Nach soliden Leistungen im Weitsprung, Kugelstoßen und Hochsprung überzeugte Marie Rudewig vor allem im Speerwurf mit starken 27,01 Metern und Rang fünf in dieser Disziplin. Über 800 Meter lief Marie Rudewig in 2:49,40 Minuten zudem persönliche Bestleistung. Mit insgesamt 2.878 Punkten erreichte Marie Rudewig Rang elf im Siebenkampf sowie Platz 16 im Vierkampf.

Durch die geschlossenen Mannschaftsleistungen sicherten sich Ella Becker, Leni Luce Fuhrmann und Marie Rudewig außerdem den zweiten Platz in der Teamwertung der weiblichen U16 und sorgten damit für ein weiteres starkes Ergebnis aus Sicht des LAV Kassel.

In der weiblichen Jugend U18 absolvierte Lea Fee Winter einen engagierten Siebenkampf. Besonders stark präsentierte sich Lea Fee Winter im Kugelstoßen mit 10,50 Metern sowie im Speerwurf, wo sie mit 34,86 Metern den dritten Platz der Einzelwertung belegte. Auch über die abschließenden 800 Meter zeigte Lea Fee Winter großen Einsatz. Mit insgesamt 3.037 Punkten erreichte Lea Fee Winter Rang 17 im Siebenkampf sowie Platz 18 im Vierkampf der WU18.

Bei der männlichen Jugend U20 stand Ricardo Apostel im Zehnkampf im Fokus. Der vielseitige Athlet überzeugte insbesondere in den technischen Disziplinen und zeigte über beide Wettkampftage hinweg konstant starke Leistungen. Bereits am ersten Tag lief Ricardo Apostel die 100 Meter in 12,01 Sekunden und sprang starke 6,49 Meter weit – die beste Weite des gesamten Teilnehmerfeldes. Auch im Kugelstoßen mit 11,30 Metern sowie im Hochsprung mit hervorragenden 1,90 Metern sammelte Ricardo Apostel viele Punkte und sicherte sich jeweils Spitzenplatzierungen.

Am zweiten Wettkampftag blieb Ricardo Apostel ebenfalls konstant stark. Im Stabhochsprung überquerte Ricardo Apostel 3,90 Meter und belegte Rang drei, im Speerwurf erzielte Ricardo Apostel mit 47,21 Metern den zweiten Platz. Zum Abschluss des langen Wettkampfwochenendes zeigte Ricardo Apostel über 1.500 Meter noch einmal großen Kampfgeist und gewann die Disziplin in 4:48,02 Minuten. Bereits nach dem ersten Wettkampftag hatte Ricardo Apostel im Fünfkampf der männlichen Jugend U20 mit 3.194 Punkten Rang zwei belegt. Im abschließenden Zehnkampf krönte sich Ricardo Apostel schließlich mit insgesamt 5.741 Punkten zum hessischen Meister seiner Altersklasse.

Neben den sportlichen Leistungen war auch das engagierte Trainer- und Betreuerteam des LAV Kassel ein wichtiger Bestandteil des erfolgreichen Wochenendes. Michael Hocke, Stefan Kemna, Uwe Becker und Simon Junklewitz begleiteten die Athletinnen und Athleten intensiv durch die beiden Wettkampftage. Unterstützung erhielt das Team zudem von Clemens Grau, der als Helfer ebenfalls zum reibungslosen Ablauf beitrug.

Der LAV Kassel gratuliert allen Athletinnen und Athleten herzlich zu einem äußerst erfolgreichen und leistungsstarken Wettkampfwochenende. Die zahlreichen persönlichen Bestleistungen, Podestplätze und Meistertitel spiegeln die intensive Trainingsarbeit der vergangenen Monate wider und zeigen einmal mehr die starke Entwicklung der Mehrkampfgruppe. Ebenso gilt ein großer Dank dem Trainer- und Helferteam für die engagierte Unterstützung an beiden Wettkampftagen.

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